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Bebauungsplan Nr. VI / 34 "REWE / Lidl Fuldatalstraße", Kassel

Im Zentrum dieses städtebaulichen Vorhabens stand die qualitative Aufwertung eines zentralen Quartiers an der Fuldatalstraße, zwischen Ostring und Wilhelm-Speck-Straße. Ziel des Projektes war es, bisher ungenutzte bzw. teilgenutzte Flächen nachhaltig zu reaktivieren und in eine funktional vielfältige, stadtteilprägende Nutzung zu überführen.

Die Planung sah die Neugestaltung und Erweiterung der Einzelhandelsstandorte REWE und Lidl vor, kombiniert mit darüberliegenden, quartiersstärkenden Nutzungen wie Kindergarten, betreutem Wohnen, Wohnraum sowie ergänzenden Dienstleistungen. Durch diese vertikale Verzahnung von Handel, Wohnen und sozialen Einrichtungen entstand ein lebendiges, integratives Quartier, das sowohl die Nahversorgung stärkt als auch die städtebauliche Identität des Viertels prägt.

Zwischen den beiden Gebäudekomplexen wurde eine gemeinsam nutzbare Stellplatzanlage geschaffen, die sowohl die Erreichbarkeit der Handelsflächen als auch die Aufenthaltsqualität des Quartiers optimierte. Das Vorhaben orientierte sich an den Leitlinien des „Städtebaulichen Entwicklungskonzepts – nordöstliches Wesertor“, das die Grundlage für die städtebauliche Entwicklung und die planungsrechtliche Absicherung bildete.

Der Bebauungsplan Nr. VI/34 definierte die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung dieses integrierten städtebaulichen Entwurfs auf einer Fläche von rund 16.300 Quadratmetern, die zwischen Fuldatalstraße, Wilhelm-Speck-Straße, Gartenstraße und Ostring lag.

Mit diesem Vorhaben wurde ein zukunftsweisendes, urban gemischtes Quartier geschaffen, das Handel, Wohnen und soziale Einrichtungen in einer nachhaltigen und stadtteilverträglichen Architektur vereinte und einen signifikanten Beitrag zur Stärkung der städtischen Struktur leistete.

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